Konzertrezension: „Musik der Winckelmannzeit“

Anlass für dieses Thema war der Erwerb des ersten Bandes der gesammelten Briefe Johann Joachim Winckelmanns durch den Verein. Ausführliches dazu im SZ-Beitrag vom 16.4.26. Sehr lesenswert! Unter der Regie von Frau Gisela Donath mit den Künstlern Ekaterina Gorynina, Viola da Gamba, und Andreas Kunze-Gubsch, Lesung, wurde ein stimmungsvoll interessantes Programm dargebracht.

Es erklang Musik aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die von Ekaterina Gorynina mit außergewöhnlicher Emotion auf ihrer Gambe vorgetragen wurde und damit Winckelmanns Zeit lebendig werden ließ. Die Briefe beinhalteten passenderweise die Jahre Winckelmanns im Schloss Nöthnitz. Die Zuhörer lernten den jugendlichen Winckelmann mittels der vorgelesenen Briefe sehr persönlich kennen.

Das erstellte Programm war für die Gäste so fesselnd, dass eine angespannte Stille während der Vorträge den Festsaal erfüllte. Das Programm endete mit „Mein Streben gehet nach Rom“, Zitate aus Winckelmanns Briefen, die mit musikalischer Improvisation stimmungsvoll untermalt wurden. Mit wahrhaft begeistertem Beifall bedankten sich die Zuhörer bei den Künstlern und der Regisseurin.

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